Bruttig im Mai 2016

Plattschwätzer besuchten „Brutsch“

Das Erste was Gerhard Schommers, Vorsitzender der Mundart-Initiative im Kreis Cochem Zell e.V., während seiner Begrüßung der fast sechzig Teilnehmer an der „Dorfführung in Platt“ in Bruttig lernen musste war, dass man sich für Plattschwätzer nicht in Bruttig, sondern in „Brutsch“ zusammen gefunden hatte. ...weiter: klick hier!

Da freuen sich Vorsitzender und Webmaster!

Sehr geehrter Herr Schommers,

herzlichen Dank für Ihre freundliche Mail und das köstliche Gedicht. Man kann schmunzeln und erfährt dabei einiges über die Winzersprache und die Lebensart an der Mosel.

Ihr Buch zum Jubiläum wird bestimmt eine sehr schöne Sache. Es ist ein sehr ehrgeiziges Projekt. Hundert (!) Gemeinden zu berücksichtigen, das ist schon eine immense Herausforderung. Ich wünsche Ihnen  gute Fortschritte bei der Arbeit.

Ich muss es Ihnen nochmal sagen: Die Homepage Ihres Vereins - www.mir-schwaetze-platt.de - ist hervorragend gemacht: sehr vielseitig und voller Informationen. Es ist schön, dass man so viele Texte in Mundart findet. So lassen sich die Unterschiede zwischen den einzelnen Ortsdialekten gut studieren.

Viele Grüße vom Rhein an die Mosel
Dr. Georg Drenda
Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz
Abt. II: Landeskundliche Sprach- und Volksforschung
55099 Mainz

Internet: www.igl.uni-mainz.de

Ebbes iwwer die Musseler

Von Gerhard Schommers

Die Aldegunder soon Musseler,
off dem Hunsreck säät ma Muuuseler,
annere soon Misseler orrer Miiiseler
ganz egal, die Läit von der Mussel – orrer Muusel säin schuu ein Sort fir seech

Imm noo dii Sort Läit ze beschräiwe honn ich moal a Gedichtje gemaach

Wohl schuu etliche dousend Joar,
gerret Musseler, dat es woa.
wie dä Herrgott die Musseler hott gemaach,
hott ä sich schu wat bee gedoocht.
Noo dänne Germane koome die Kelte,

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Ortsführung Bruttig

Zu einem Besuch des Moselortes Bruttig lädt die Mundart-Initiative für Freitag, 13. Mai 2016, ein. Treffpunkt 17 Uhr Festplatz am Moselufer vor dem Mosellanus-Brunnen beim „Alten Rathaus“. Ausreichend Parkplätze vorhanden.

Bruttig hat sowohl keltisch-römische als auch merowingisch-fränkische Ursprünge. Die erste urkundliche Erwähnung als „Pruteca im Mayengau“ am 4. Juni 898 in einer Schenkungsurkunde des lothringischen Königs Zwentibold zu Gunsten des reichsunmittelbaren freiadligen Frauenstifts in Essen. Ein weiterer Hinweis darauf, dass der Ort eine keltische Siedlung war, ergibt sich aus dem Namen „Bruttig“ selbst. Sprachforscher leiten den heutigen Namen ab vom keltischen „Bruti-acum“ (d. h. „Wohnung des Brut“) über das lateinische „Proteca“ (898 n. Chr.), „Prodecha“ (1250 n. Chr.) zum heutigen Bruttig.

Besichtigt werden das Rathaus von 1619, die Geburtsstätte von Petrus Mosellanus, Fachwerkhäuser mit Schwebegiebel, das Schunksche Haus von 1659,  der Viadukt der nie fertig gestellten Bahnlinie, die Synagoge, das Pfarrhaus von 1490 sowie die Pfarrkirche mit Turm von 1507. Ferner die Reste des ehemaligen KZ-Außenlagers sowie die Hofanlage „Fausenburg“.

Zu diesem interessanten Rundgang durch Bruttig mit Bürgermeister Manfred Ostermann sind nicht nur Mitglieder der Mundart-Initiative eingeladen, auch alle an der Geschichte und Kultur und unserer moselfränkischen Mundart Interessierten sind herzlich willkommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Nach dem Rundgang durch Bruttig besteht Gelegenheit zur Einkehr in einer Straußwirtschaft oder Weinstube.

Die „Plattschwätzer“ begeisterten in Enkirch

"Mir schwätze Platt“ im Gemeindesaal „Alte Schule“ in Enkirch im April 2016

Zu ihrem 18. Mundart-Nachmittag seit der Gründung im Jahr 2007 hatte die Mundart-Initiative im Kreis Cochem-Zell e.V. eingeladen, diesmal erstmalig außerhalb der Kreisgrenzen – nach Enkirch. ...mehr!

Die Hauszeitung Nr. 6 ist da!

Hier als PDF-Datei Ausgabe Nr. 6/2016: klick!

Zu den bisherigen Ausgaben der Hauszeitung (Zusammenfassung): klick hier!

Erste Ausgabe Februar 2013: msp-februar.pdf [698 KB] 
Zweite Ausgabe September 2013: msp-september.pdf [706 KB] 
Dritte Ausgabe Februar 2014: Datei "msp-februar.pdf"
Vierte Ausgabe November 2014: Datei "msp-november-15.pdf"
Fünfte Ausgabe September 2015: Datei "msp-september-15.pdf"
Sechste Ausgabe März 2016: Datei "msp-maerz-16.pdf"

So!und nicht anders

„S!UNA – So!und nicht anders“ gastieren erneut in St. Aldegund - Vokal-Pop vom Feinsten aus Mainz.
Das Konzert mit SUNA im Juni 2015 war ein großer Erfolg. In den Mauern der romanischen „Alten Kirche“ waren 130 Plätze verfügbar – aber die reichten nicht aus. Nicht alle Kartenwünsche konnten erfüllt werden. Am Freitag vor Fastnacht hatte „SUNA“ vor Millionen-Publikum bei „Mainz wie es singt und lacht“ mit dem Lied „So ist Mainz“ einen großen, erfolgreichen Auftritt. Das hindert die fünf jungen Sänger nicht, erneut ins kleine St. Aldegund zu kommen. SUNA hatte schon im Herbst 2015 den Wunsch nach einem weiteren Konzerttermin geäußert

Mit Ironie und Wortwitz berichten die fünf jungen Sänger stimmlich astrein aus dem Alltag eines Studenten oder jungen Menschen am Anfang seiner Karriere. Die selbst verfassten Texte beschreiben des Leben und gesellschaftliche Trends. Dabei begeistert SUNA das Publikum mit Natürlichkeit, Lockerheit, Ehrlichkeit und spontan improvisierten Beiträgen.

Termin für das nächste Konzert ist Sonntag, 5. Juni 2016 um 16.30 Uhr, allerdings im Bürgerhaus St. Aldegund. Die etwa 130 Plätze die in der Alten Kirche verfügbar wären waren schnell ausverkauft. Deshalb der „Umzug“ in die größere, schöne Bürgerhalle von St. Aldegund die auch einen barrierefreien Zugang möglich macht. Die bereits gekauften oder reservierten Eintrittskarten gelten auch für das Bürgerhaus. Weitere Eintrittskarten zum Preis von 15 € pro Person können unter Telefon 06542-22285 oder per Mail info@schommers-wein.de erworben oder reserviert werden. Veranstalter ist die Katholische Kirchengemeinde St.Aldegund.

Fahrt zum Geysir nach Andernach

Die „Plattschwätzer“ gehen auf Reisen
Die Mundart-Initiative im Kreis Cochem-Zell e.V. lädt ihre Mitglieder und alle Freunde der Mundart zu ihrem diesjährigen Ausflug nach Andernach am Samstag, 11. Juni 2016 ein.
Programm: Abfahrt am Busbahnhof Bullay 7.45 Uhr, Bahnhof Cochem  8.20 Uhr, Balduinsplatz Kaisersesch  8.45 Uhr, Ankunft in Andernach ca. 9.45 Uhr am Geysir-Zentrum, Konrad-Adenauer-Allee 40 (Rheinufer), Besuch des Geysir-Zentrums und Gelegenheit zur Kaffeepause. Das Geysir-Zentrum am Rheinufer ist ein ganz besonderes Erlebnis das man nicht versäumen darf. Um 11.15 Uhr geht es mit dem Schiff zur Geysir-Insel auf dem Namedyer Werth zum „Geysir-Erlebnis“, Rückkehr mit dem Schiff ca. 12.35 Uhr. Anschließend Mittagessen  im Hotel-Restaurant „Rheinkrone“, Konrad-Adenauer-Alle 26, am Rheinufer. Um 14.30 starten wir zur Stadtbesichtigung in Andernacher Mundart und erleben auch die „essbare Stadt Andernach“. Abfahrt in Andernach ca. 16.30 und Fahrt zu einem gemütlichen Café zur Kaffeepause oder einem Imbiss. Dort Abfahrt ca. 18 Uhr und Ankunft in der Heimat zwischen 19 Uhr bis 19.45 Uhr. Die Kosten betragen für Busfahrt, Besuch des Geysir-Zentrums, Schiffsfahrt zur Geysir-Insel mit „Geysir-Erlebnis und die Stadtführung für Mitglieder € 20,00 und für Nichtmitglieder oder mitfahrende Angehörige € 25,00. Die Anmeldung ist erforderlich bis 30. Mai 2016 durch Überweisung des entsprechenden Betrages auf das Konto der Mundart-Initiative IBAN DE 83 5706 9081 0005 0066 80 Weitere Auskünfte bei Gerhard Schommers, 06542 22285

Jubiläum 10 Jahre

Die „Mundart-Initiative" besteht 2017 zehn Jahre. In dieser Zeit ist sie eine „feste Größe“ in unserem Kreis geworden. Wenn in der Vergangenheit ...weiter

Chronik

Die Chronik ist aktualisiert und übersichtlicher gestaltet. Mal rein schauen, was es über die Jahre schon so alles gab! Es hat sich einiges getan! Zur Chronik

Wörterbuch St. Aldegund

Wesentlich erweitertes Wörterbuch St. Aldegunder Platt/Hochdeutsch vom Vorsitzenden der Mundartinitiative des Kreises Cochem-Zell e. V., Gerhard Schommers: Klick hier!

Mitglied werden!

Werden Sie Mitglied der Mundart-Initiative Mundartinitiative im Kreis Cochem-Zell e.V. Für Ihre Anmeldung verwenden Sie einfach die Beitrittserklärung über Datei "Einzugsermächtigung.pdf" und senden diese an unseren Kassierer. Hier die Satzung der Mundart-Initiative: Satzung 

So entstand das Zeller Platt Wörterbuch

Hören Sie hier in einer Sendung des SWR-Runfunks wie es zum Zeller Platt Wörterbuch kam: Datei "01-Interview RadioZeller Platt.mp3" Zum Zeller Platt Wörterbuch auf www.bestzeller.de geht es hier: http://bestzeller.de/zellermundartzellerplatt/zeller-platt---zeller-mundart/index.html

Termine 2016

  • Dorfführung in Platt in Bruttig am Freitag, 13. Mai 2016 um 17 Uhr mit Bürgermeister Ostermann
  • So!und nicht anders am 05. Juni 2016 in St. Aldegund
  • Mundart-Ausflug nach Andernach am Samstag, 11. Juni 2016. Vormittags Besuch des Geysir-Zentrums und Schifffahrt zum Geysir. Nach dem Mittagessen Stadtführung in Andernacher Platt, Kaffeepause im Raum Mendig
  • Mundart-Messe im Kloster Maria Martental am Samstag, 3. September 2016 um 17 Uhr. Zelebrant Pater Mario Kaufmann
  • Mundart-Wanderung am Samstag, 10. September 2016, Startort voraussichtlich Kaisersesch
  • Stadtführung in Platt in Cochem am Freitag, 7. Oktober 2016, 17 Uhr mit Manfred Bukschat
  • Mundart-Nachmittag im Laufe des Oktober in Blankenrath
  • Die Mundart-Zeitung wird auch 2016 mindestens einmal erscheinen.

Die neue Mosel APP

Wir lieben unsere Mundart!

Mit Vorträgen an Mundartabenden, Fahrten durch unsere Heimat und sonstigen Initiativen halten wir unsere Mundart hoch. Dabei faszinieren uns immer wieder die Unterschiede der einzelnen Worte und Ausdrücke in den einzelnen Orten.

Von de dumme Läit

Wesst ihr en Satz, in demm finnf Mohl henarenanna dat Wuat „die“ viakimmt? Enah? Häi is suh en Satz: "Dumm säin die, die die, die die Mundart huh halle, fia dumm halle." Alles kloar? "Dumm sind die, die die, die die Mundart hoch halten, für dumm halten." [Das ist ZELLER PLATT, die Mundart in Zell an der Moselschleife]

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